Lasertherapie mit dem Low-Level-Laser

Low- Level- Laser (Biostimulationslaser, Soft - oder Heillaser) sind Laser mit niedriger Energie und werden im Gegensatz zu den bekannteren medizinischen Power Lasern nicht zu chirurgischen Zwecken, sondern ausschließlich zu Zwecken der Anregung natürlicher, körpereigener physiologischer Prozesse eingesetzt.

Diese Lasertherapie ist eine Art intensiver Lichttherapie, die gerichtetes Licht einer definierten Wellenlänge und verschiedener Frequenzen verwendet, um positive physiologische Veränderungen in Zellen zu bewirken und den Organismus bei seiner Heilung zu unterstützen.

lasertherapie

In der Therapie verwendet man den Low- Level-Laser zur Wundheilung, Gewebsregeneration, Entzündungshemmung, und zur Schmerzlinderung.

Anwendung findet er weiterhin bei der Behandlung von Narben, da von ihnen Störeinflüsse ausgehen, die den Erfolg von Stimulationstherapien und Akkupunkturanwendungen mindern können.

Wie im Humanbereich, wird er auch im Kleintierbereich, in der Traumatologie und Chirurgie (postoperative Wundbehandlung), in der Orthopädie und Sportmedizin, in der Neurologie, der Inneren Medizin, der Dermatologie, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und in der Zahnmedizin eingesetzt.

Für die Behandlung von Tieren sind in der Regel zwei Laser-Applikatoren ausreichend: ein Laserkamm bzw. ein Flächenlaser und ein Punktlaser.

Die einfachste Anwendung des Lasers ist die lokale Behandlung von erkrankten Körperarealen.
Punktgerichtete Niedrig- Energie- Laser können aber auch anstelle von Akupunkturnadeln und anderen Methoden der Punktbehandlung eingesetzt werden. Die „Laserpunktur“ aktiviert z.B. ähnliche biochemische, funktionelle und neurologische Prozesse wie die Nadelakupunktur. Eine Kombination der Lokaltherapie mit systemischen bzw. regulativen Therapien- z.B. der Akupunktur, der Trigger-, Schmerz- und Reflexpunktbehandlung- ist in fast allen Fällen sinnvoll.
Die Behandlungseffekte können sich gegenseitig verstärken und stabilisieren.

Quelle: Lasertherapie und Laserpunktur bei Hund und Katze,
Autoren: Anja Füchtenbusch, Peter Rosin

Es ist schwer, einen so treuen Gefährten wie einen Hund zu finden; hat ein Armer ihn aufgezogen, so wird er keinem Reichen je folgen.
(Aus der Mongolei)